Babymassage

Die Natur beginnt mit der Massage bevor das Kind geboren ist. Anfangs wird das Ungeborene in wiegende Bewegungen versetzt und schwebt im Fruchtwasser, dann wird es allmählich immer enger von seiner Welt umschlossen. Die sanften Berührungen der Gebärmutter werden intensiver und gehen in Wehen über, durch die das Kind rhythmisch gedrückt und geschoben wird, was die Haut und die Organsysteme stark stimuliert.

Das Kind erfährt nach der Geburt alle möglichen neuen Empfindungen, Gefühle, Gerüche, Geräusche und visuelle Eindrücke. Die Stimme der Mutter, ihr Lächeln und ihre Berührungen wirken entspannend und mildern das Unbehagen, das diese neuen Empfindungen verursachen. Sie gibt ihm die Gewissheit, dass die Welt ausserhalb der Gebärmutter noch lebendig,warm und freundlich ist. Das Bedürfnis im Arm gehalten, herumgetragen, hin- und hergewiegt und berührt zu werden ist für das Kind viel mehr als eine angenehme Sinneserfahrung. Es spürt durch die Berührungen und den engen Körperkontakt die Begrenzungen seines eigenen Körpers. Nur so spürt es, daß es da ist.Die Empfindungsfähigkeit der Haut ist eine der am frühesten entwickelten, fundamentalsten Funktionen des Körpers und die Stimulierung der Haut ist für die organische und psychische Entwicklung von wesentlicher Bedeutung.

Neben dem Erlernen der Technik steht der sanfte, einfühlsame Verständigungsprozeß zwischen Mutter/Vater und Kind im Vordergrund. Die Muskulatur des Babys ist noch nicht sehr ausgebildet, so das ein kurzes, sanftes und leichtes Massieren zur Anregung seines Kreislaufs und zur Kräftigung seiner inneren Organfunktionen ausreicht.


Der Massagekurs findet in kleinen Gruppen ( max. 6 Kinder) statt, und umfasst einen Zeitraum von 5 Wochen à 1,5 Stunden.